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BIBERSPUREN IM FOKUS Gefällte Bäume sind ein mögliches Indiz dafür, dass Biber am Werk waren. Full view

BIBERSPUREN IM FOKUS

Die Thurauen sind bekanntermassen Biberland und ihre Spuren sind im Winter besonders auffällig. Fachleute und Laien nutzen die günstige Zeit, um die Spuren der Biber genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Der Biber ist in diesen Tagen ein grosses Thema im Naturzentrum. Wie jedes Jahr ist er vor unserer Haustüre und in den Thurauen wieder fleissig am Bäume bearbeiten und hinterlässt unübersehbare Rutschbahnen und Frassplätze. Diesen Umstand nutzten Anfang Dezember gleich mehrere Gruppen, um sich über die Aktivitäten des Nagers in unserer Region ein genaueres Bild zu machen. Unsere Mitarbeiterin Sonja Falkner führte die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einigen Plätzen, wo frisch gefällte Weiden und haufenweise abgenagte Äste zu sehen waren. Nebenbei erfuhren sie, warum der Biber gerade jetzt Bäume fällt und wie sich der Bestand in den letzten Jahren entwickelt hat.

Am Samstag, 10. Dezember, durften wir zudem den Abschlusskurs der Biberwatcher bei uns beherbergen. Rund 50 Personen absolvieren diese Ausbildung von Pro Natura und WWF Zürich, damit sie zwischen Januar und März 2017 im ganzen Kanton die Verbreitung der Biber genau erfassen können. Diese Kartierungen werden alle drei Jahre von ehrenamtlichen Biberwatchern durchgeführt und von der Biberfachstelle begleitet. Nach der Theorie zur Unterscheidung von Biber, Nutria und Bisamratte gingen die Biberwatcher in den Thurauen und im Eigental auf Spurensuche und übten nochmals das Kartieren. Die Resultate der neusten Kartierung sollten bis im Sommer 2017 vorliegen.

Wenn Sie auch die eindrücklichen Biberbäume sehen und mehr über die Entwicklung des Bestandes erfahren möchten – jetzt ist die ideale Zeit dafür!

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