Topbar widget area empty.
DES EINEN FREUD – DES ANDEREN LEID Der erste August als Gefahr für viele Wildtiere, wie auch für solche Sperber. Full view

DES EINEN FREUD – DES ANDEREN LEID

Am Nationalfeiertag krachte es gleich doppelt im Zürcher Weinland: Feuerwerk und Gewitter sorgten für eine Schreckensnacht bei heimischen Greifvögeln.

Das Team der Greifvogelstation Berg am Irchel beklagt ein Todesopfer und viele Neuzugänge nach der diesjährigen 1.August-Nacht. Die laute Nacht sorgte dafür, dass die Station am Tag danach bereits zehn neue Pflegevögel aufgenommen hat. Junge Greifvögel, welche vor Schreck aus dem Nest fallen oder springen, wurden durchnässt und/oder verletzt in die Station gebracht und brauchen hier Pflege, damit sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Des Weiteren hat ein junger Sperber die Ausnahmenacht leider nicht überlebt. In einer Pflegebox untergebracht, ängstigte sich das Tier zu Tode.

Andi Lischke, Leiter der Greifvogelstation beobachtet das Nationalfeiertags-Phänomen seit Jahren. Vor allem Jungtiere können die Feuerwerksknaller nicht einordnen und kriegen Panik. Dass in der diesjährigen Festnacht noch ein heftiges Gewitter dazukam, verschlimmerte die Situation. So wie wir es bei den Greifvögeln beobachten können, so ergeht es vielen Wildtieren. Deshalb sollte man bei künftigen Festaktivitäten darauf Acht geben!

> Was bringt Greifvögel und Eulen in Gefahr?
> Möchten Sie helfen?