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EINEN GREIFVOGEL GEFUNDEN – UND JETZT? Der Tierrettungsdienst liefert uns die Patienten direkt vor die Haustüre. Full view

EINEN GREIFVOGEL GEFUNDEN – UND JETZT?

Im April fand eine Schulung für den Tierrettungsdienst in der Greifvogelstation Berg am Irchel statt. Erfahren Sie, wie auch Sie zum Tierretter werden.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: An einem schönen lauen Abend spazieren Sie am Waldrand entlang und sehen neben dem Waldweg etwas Fedriges am Boden liegen. Sie gehen näher und bemerken, dass es sich um einen Mäusebussard handelt, welcher nicht in der Lage ist, wegzufliegen. Sie sehen, dass der verletzte Greifvogel atmet. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bringen den hilflosen Vogel in die nächste Greifvogelstation, oder Sie rufen die Tierrettung.

Die Greifvogelstation Berg am Irchel arbeitet eng mit dem Tierrettungsdienst des Tierheims Pfötli zusammen. Der Tierrettungsdienst bringt jedes Jahr zahlreiche verletzte oder ausgehungerte Greifvögel und Eulen in die Station. Damit die vielen Helferinnen und Helfer dafür fachkundig ausgebildet sind, findet jährlich eine Schulung in der Greifvogelstation statt. Der Rettungsdienst wird jeweils über die verschiedenen heimischen Arten, deren Bedürfnisse und Erkennungsmerkmale und über die optimalen Fang- und Transportart informiert.

Für den Tierrettungsdienst gilt dabei dasselbe wie für Sie als privaten Finder: Sowohl Greifvögel als auch Eulen lassen sich am besten einfangen und aufnehmen, mit einem Textil über den Augen und einem vorsichtigen Griff von hinten über den Rücken. Transportiert werden die Tiere mit Vorteil in einer Kartonschachtel oder etwas ähnlichem. Gittergehege gilt es zu vermeiden, denn an den Stäben brechen die Vögel ihre Flügel ab.

Wir von der Greifvogelstation Berg am Irchel sind Tag und Nacht erreichbar und nehmen gerne jeden Greifvogel und jede Eule zur Erstversorgung und Behandlung auf.

> Greifvogel gefunden: Und jetzt?
> Tierrettungsdienst des Tierheims Pfötli