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Stiftungsgeschichte

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PanEco wurde im Jahre 1996 gegründet. Unsere Stiftungsgeschichte ist eng verbunden mit der Gründerin Regina Frey. Die Schweizerin engagiert sich seit 1973 für den Erhalt des Lebensraums der Sumatra Orang-Utans in Indonesien.

Nach Abschluss ihres Biologiestudiums an der Universität Zürich reiste sie zusammen mit einer Studienkollegin nach Sumatra. Im Auftrag des WWF International, der Indonesischen Regierung und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt bauten die beiden Frauen das erste Orang-Utan Rehabilitationszentrum in Bukit Lawang im Gunung Leuser Nationalpark auf.

Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz engagierte sich Regina Frey weiterhin für die von ihr initiierten oder begleiteten Projekte in Indonesien. Der vermehrte Kontakt mit Organisationen und staatlichen Behörden machte eine Institutionalisierung ihrer Arbeit nötig. Folglich gründete sie 1996 die gemeinnützige Stiftung PanEco mit Sitz in Berg am Irchel, dem Ort an dem Regina Frey aufgewachsen ist.

1996 – Gründung der Stiftung PanEco

Die Geschäftsstelle der Stiftung ist in Berg am Irchel im alten Schulhaus untergebracht. Atmosphäre und Standort des sanft renovierten alten Riegelhauses im Dorfkern passen zur bodenständigen und lokal vernetzten Arbeitsweise von PanEco.

1999 – Gründung des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP

Im Juli 1999 wurde das Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramm mit der Unterzeichnung einer Verständigungsvereinbarung mit dem Indonesischen Amt für Naturschutz gegründet. Diese Vereinbarung beschreibt die gegenseitigen Verpflichtungen und ist Voraussetzung für sämtliche Projekttätigkeit von PanEco im Bereich Orang-Utan- und Regenwaldschutz. Zusammen mit YEL, der unter anderem von Regina Frey gegründeten Indonesischen Stiftung für ein nachhaltiges Ökosystem, koordiniert und implementiert PanEco von nun an das Orang-Utan-Schutzprojekt auf Sumatra.

> Projektseite SOCP

2004 – Gründung der Umweltbildung in der Schweiz

«Nur was man kennt, kann man schützen.» Mit diesem Leitgedanken wurden bereits seit der Gründung der Stiftung PanEco Umweltbildungsaktivitäten im Zürcher Weinland durchgeführt. 2004 institutionalisierten sich diese Aktivitäten mit der Eröffnung des Umweltbildungszentrums NeulandWeinland. Von nun an wurden Kinder und Erwachsene in verschiedenen Kursen, Projekten und Erlebnistagen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur sensibilisiert.

2006 – ZEWO Zertifizierung

Als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Schweiz untersteht PanEco seit der Gründung der Stiftungsaufsicht des Schweizerischen Departements des Inneren. Im Jahr 2006 wurde mit der erstmaligen Verleihung des ZEWO-Gütesiegels zusätzlich belegt, dass die Stiftung PanEco ihre Spenden zweckbestimmt und wirksam einsetzt.

2008 – Einbindung der Greifvogelstation Berg am Irchel

Die Greifvogelstation Berg am Irchel wurde 1956 durch Veronika von Stockar, der Mutter von Regina Frey, gegründet. In Anerkennung für ihr Lebenswerk hat Frau von Stockar 2007 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich erhalten. Ende 2008 hat sie die Leitung der Station altershalber an die Stiftung PanEco übergeben. Der Pflegerfolg der Station konnte seither dank der engen Zusammenarbeit mit der Tierrettung und dem Tierspital Zürich und der fast 60 Jahre langen Erfahrung in der Greifvogelpflege stetig gesteigert werden.

> Webseite Greifvogelstation

2011 – Eröffnung Naturzentrum Thurauen und Restaurant Rübis&Stübis in Flaach

Der Kanton Zürich hat mit dem Start des Projekts «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» einen Partner gesucht, der ein Naturzentrum als Tor zum neuen Auenschutzgebiet aufbauen und betreiben würde. Im Jahr 2009 fiel der Entscheid auf die Stiftung PanEco. Die lokale Verankerung im Zürcher Weinland und die jahrelangen Erfahrungen in Sachen Umweltbildung hat zu diesem Entscheid beigetragen. Im Jahr 2011 wurde das Naturzentrum mit Restaurant festlich eröffnet und das bisherige Umweltbildungszentrum NeulandWeinland in das neue Zentrum integriert.

> Webseite Naturzentrum Thurauen