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AUSGEWACHSENE ORANG-UTAN-MÄNNCHEN IM MEDIZINISCHEN CHECK Nur unter Betäubung möglich: Zwei Mitarbeitende arbeiten nahe am imposanten Gebiss von Orang-Utan Leuser. Full view

AUSGEWACHSENE ORANG-UTAN-MÄNNCHEN IM MEDIZINISCHEN CHECK

Jährlich werden sie medizinisch überprüft und im Januar war es mal wieder so weit: Die Orang-Utan-Männchen «Leuser» und «Fahzren» durchliefen ihren Check.

In der Auffang- und Pflegestation unseres Orang-Utan-Schutzprogramms sind mittlerweile vier ausgewachsenen Männchen in Obhut, welche keine Chance auf ein Leben in Freiheit mehr haben werden. Ihre Verletzungen/Krankheiten sind zu gross, als dass sie jemals wieder unabhängig in der Freiheit überlebensfähig wären. Ihnen steht ein Leben im «Orang-Utan-Haven» bevor, einer sich noch im Bau befindenden Anlage, wo sie ihren Lebensabend so ungestört und frei von Gehegen wie möglich verbringen können. Zwei davon, Leuser und Fahzren wurden am 26. Januar 2019 auf Herz und Nieren geprüft. Die Überwachung ihres Gesundheitszustands und die allfällige frühzeitige Entdeckung von (ansteckenden) Krankheiten sind für die untersuchten Tiere selbst, wie auch alle Orang-Utan-Patienten in der Auffang- und Pflegestation essentiell.

Damit der 78 kg schwere Leuser und der 72 kg schwere Fahzren in Ruhe aus ihren Gehegen in die Klinik gebracht und untersucht werden können, werden sie kurzzeitig betäubt. Der medizinische Check hat ergeben, dass es den Orang-Utans grundsätzlich gut geht. Im Laufe der Untersuchung wurden sie entwurmt und in Zukunft werden sie zusätzliche Vitamine erhalten. Zudem hatte Leuser eine Pilzinfektion an seinen Fingern, welche glücklicherweise einfach zu behandeln war.

> Die Auffang- und Pflegestation
> Das neue Zuhause von unauswilderbaren Orang-Utans