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ENDLICH KLARHEIT! PALMÖL MUSS DEKLARIERT WERDEN In Tripa werden hunderte Hektaren Regenwald für Palmölplantagen gerodet. Full view

ENDLICH KLARHEIT! PALMÖL MUSS DEKLARIERT WERDEN

Seit diesem Jahr muss auch in der Schweiz klar deklariert werden, wenn Palmöl in einem Produkt enthalten ist. So wird endlich Klarheit geschaffen und es den Konsumenten leichter gemacht, bewusst einzukaufen.

2013 teilte das Eidgenössische Departement der Inneren (EDI) mit, dass in der Schweiz alle Produkte, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden müssen. Bis vor kurzem fiel Palmöl unter die Bezeichnung «pflanzliche Öle» – der Konsument wusste so nicht genau, aus welcher Pflanze das Öl stammte.

Die obligatorische Kennzeichnung von Palmöl in Lebensmitteln ist ein grosser Erfolg für den Schutz des Regenwalds und somit auch der Orang-Utans. Für die langfristige Erhaltung des Orang-Utans und dessen Lebensraums, ist die Reduktion des weltweiten Palmölverbrauchs entscheidend. Palmöl befindet sich als Zusatzstoff in 68% aller Lebensmittel. Um diesen gewaltigen Hunger nach Palmöl zu stillen, werden immense Flächen Regenwald gerodet. Hauptanbaugebiete dieser Monokulturen sind Indonesien und Malaysia: Die beiden Länder kommen für rund vier Fünftel der Weltproduktion auf.

Starten Sie mit Klarheit ins neue Jahr und kauft bewusst ein – verzichtet wenn möglich auf Palmöl.

> Pilotstudie nachhaltiges Palmöl

Wissen Sie, welche Produkte Palmöl enthalten? Versuchen Sie, es herauszufinden!