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GEFÄNGNISSTRAFE FÜR ORANG-UTAN-HÄNDLER Der verurteilte Wildtier-Händler vor Gericht - Bild: Orangutan Informations Centre Full view

GEFÄNGNISSTRAFE FÜR ORANG-UTAN-HÄNDLER

In Aceh wurde das erste Mal ein Orang-Utan-Händler zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt! Dies ist ein grosser Erfolg für die Arbeit unseres Orang-Utan-Schutzprogramms und weiteren engagierten Organisationen auf Sumatra. Denn der Entscheid zeigt, dass die Indonesischen Behörden beginnen, Schutzgesetze strenger durchzusetzen.

Der verurteilte Wildtier-Händler wurde Anfang August von der Polizei verhaftet. Er versuchte in Aceh drei junge Orang-Utans und weitere geschützte Wildtiere über Facebook zu verkaufen. Der Händler wurde gefasst und die Tiere in die Obhut des SOCP-Teams gebracht. Letzte Woche wurde er zu zwei Jahren Gefängnisstrafe und umgerechnet rund 3700 Franken Busse verurteilt. Dieses Urteil ist ein grosser Schritt in Richtung strenger Durchsetzung der Schutzgesetze bedrohter Tierarten. Denn es ist das erste Mal, dass ein Orang-Utan-Händler in Aceh zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird.

Die drei betroffenen Orang-Utans – Kiki, Koko und Rambe – verweilen seit der Konfiszierung durch die Polizei im «Baby House» der Quarantänestation unseres Orang-Utan-Schutzprogramms und können dort in Sicherheit aufwachsen. Im Alter von fünf Jahren werden Sie nach Jantho in die Auswilderungsstation gebracht und dort für ihre Rückkehr in die Freiheit des Regenwalds vorbereitet.

> Orang-Utan-Schutzprogramm SOCP
> SOCP-Quarantänestation