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GEGEN EINEN STAUDAMM MITTEN IN BATANG TORU Hongkong, Brüssel, Manila, Madrid, London – das sind nur einige der Standorte der Bank of China-Filialen, die am 1. März einen Brief persönlich übereicht bekamen. Im Bild: Protest in Jakarta (© WALHI / Friends of the Earth Indonesia) Full view

GEGEN EINEN STAUDAMM MITTEN IN BATANG TORU

Stellen Sie sich vor: Ein Staudamm gebaut mitten in einem Artenvielfalt-Hotspot. Vom Staat bewilligt, von einer chinesischen Bank finanziert. Wem nützt es? Niemandem! Nicht der lokalen Bevölkerung, nicht dem artenreichen Regenwald, nicht dem Tapanuli-Orang-Utan.

Anfangs März versuchten zahlreiche Naturschutz-Organisationen weltweit, den Druck gegenüber der Bank of China zu erhöhen. Die Bank ist Hauptinvestorin des Baus eines Damms, welcher mitten in dem Teil vom Ökosystem mit den meisten Tapanuli-Orang-Utans liegt. In rund 15 Ländern haben engagierte Aktivisten und Organisationen persönlich in der Bank Briefe abgegeben und davor demonstriert. Im Brief wird klar der Stopp der Finanzierung gefordert. Eine Reaktion von der Bank bleibt bis zum heutigen Tag ausstehend.

Nur wenige Tage nach dieser internationalen Aktion gegen die Bank of China, fällt das staatliche Verwaltungsgericht in Medan, Indonesien, einen traurigen Entscheid: Er weist die Klage gegen den Bau des Damms mitten im Batang Toru-Ökosystem zurück.

Die Bank of China und der indonesische Staat lassen also den verheerenden Bau der Anlage weiterlaufen. Die Kampagne zur Rettung des Batang Toru-Ökosystems sieht nun vor, den Druck gegenüber dem Indonesischen und dem Chinesischen Präsident zu erhöhen und weiterhin die Bank von einem Rückzug ihrer Finanzierung zu überzeugen – schliesslich widerspricht es ihren eigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien!

Was können Sie tun? Unterschreiben Sie die folgende Petition. Mit jeder Unterschrift sind die Verantwortlichen mehr in der Pflicht, ihre Taten zu überdenken:  Zur Petition

> Unser Engagement für den Tapanuli-Orang-Utan
> Medienartikel der Jakarta Post zur Abweisung der Klage gegen den Damm