Topbar widget area empty.
IM KINO: DER KAMPF UM DEN REGENWALD Der Spielfilm «Bruno Maser» ist für den Bruno Manser Fonds ein zentrales Mittel für die Sensibilisierung eines breiten Publikums für die Regenwaldzerstörung - . Full view

IM KINO: DER KAMPF UM DEN REGENWALD

Seit November 2019 läuft die Biografie des Umweltaktivisten Bruno Manser im Kino. Sein Einsatz gegen die Abholzung des indonesischen/malaiischen Regenwalds und für das Nomadenfolk «Penan» ist unvergleichlich. 

Der Basler Bruno Manser gründete und präsidierte den gleichnamigen Fonds bis zu seinem Verschwinden im Jahr 2000. Sein oberstes Ziel, das heute von seinem Fonds weitergetragen wird,  war es die Zerstörung des Regenwalds auf der indonesischen/malaiischen Insel Borneo zu verhindern. Borneo ist die Nachbarsinsel von Sumatra. Sumatra und die überragende Hälfte Borneos gehören zum Inselstaat Indonesien. Heute setzt sich der Bruno Manser Fonds (BMF) unter anderem zusammen mit PanEco für eine Reduktion des Palmölkonsums weltweit und in der Schweiz im Speziellen ein. Die Regenwaldabholzung in der heutigen Zeit ist zu einem grossen Teil dem Ölpalmen-Anbau geschuldet. So sind Indonesien und Malaysia die grössten Palmöl-Produzenten weltweit. Beide Institutionen setzten sich gleichermassen für den Regenwald und seine Bewohner ein, wir für die Orang-Utans und der BMF für das Volk der Penan.

Der Film erzählt die wahre Lebensgeschichte von Bruno Manser. Der Basler reiste 1984 nach Malaysia in den Bundesstaat Sarawak, um das indigene Volk der Penan kennenzulernen. Er lernte ihre Sprache, Kultur und Lebensweise. Während seines Aufenthalts erlebte er mit, wie Holzabbau und Rodungen die Lebensgrundlage und den Lebensraum des Volkes extrem bedrohten. Zusammen mit den Penan wehrte er sich durch friedliche Strassenblockaden gegen den Raubbau. Nach einem Aufenthalt von sechs Jahren musste er 1990 in die Schweiz fliehen. Dort gründete er 1991 den Bruno Manser Fonds und informierte die Öffentlichkeit mittels Vorträgen und Protestaktionen, wie einem 60-tägigen Hungerstreik vor dem Bundeshaus, über die Probleme und Situation in Sarawak.  Bei seiner Rückkehr nach Borneo, verschwand Bruno Manser im Jahr 2000 spurlos.

Im Film wurde grossen Wert auf Authentizität gelegt. So wurde das Volk der Penan von Ureinwohnern ohne Schauspielerfahrung gespielt. Zudem wurde der Film im indonesischen Teil Borneos gedreht. PanEco freut sich, dass ein Film, mit dem Inhalt der Regenwaldzerstörung, in den Schweizern Kinos gespielt wird und hofft, dass er viele Menschen für die Problematik sensibilisiert.

> Das grosse Problem mit dem Palmöl
> Der Bruno Manser Fonds