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MARK LAK-LAK UND SEINE VERLETZUNGEN Der Zustand von Mark Lak-Lak hat sich in den letzten zwei Monaten stark verbessert. Full view

MARK LAK-LAK UND SEINE VERLETZUNGEN

Zahnweh ist schon schmerzhaft genug – in Verbindung mit Wunden am ganzen Körper und Depressionen musste ein Orang-Utan in der SOCP-Auffang- und Pflegestation noch viel mehr ertragen. Dies ist die Geschichte des jungen Orang-Utan-Männchens «Mark Lak Lak».

Am 13. Juli dieses Jahres wurde Mark Lak-Lak in die Station gebracht. Er war in sehr schlechter Verfassung; er musste mit mehreren verbrennungsartigen Verletzungen am ganzen Körper, Zahnschmerzen und Zahnfleischproblemen klarkommen. Darüber hinaus war er sehr dünn, dehydriert und machte einen müden, depressiven Eindruck. Unser Tierärzteteam versorgte seine Wunden und stellte dann fest, dass einer seiner Zähne gezogen werden musste. Denn durch die Zahnschmerzen konnte der Orang-Utan anfangs nur sehr weiche Früchte wie zum Beispiel Bananen zu sich nehmen.

Nach zwei Monaten Behandlung geht es Mark Lak-Lak schon um einiges besser. Seine Verletzungen an der Haut und im Mund verheilen gut. Dadurch  ist er wieder in der Lage vielfältigere Nahrung zu sich zu nehmen. Mehr Geduld braucht die Heilung seines psychischen Traumas. Mark Lak-Lak ist dem Menschen gegenüber äusserst misstrauisch. Ohne genau zu wissen, was der Orang-Utan erleben musste, befürchten wir Schlimmes. Es ist jedoch essentiell, dass Mark Lak-Lak Vertrauen in die Menschen gewinnt, sodass eine optimale Betreuung möglich ist. Nur so kann ihm zur gegebenen Zeit eine Wiederansiedlung ermöglicht werden.

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