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OPERATIONSTAG IN DER AUFFANG- UND PFLEGESTATION Orang-Utan-Neuzugang Ipi wird auf seine Oberschenkel-Operation vorbereitet. Full view

OPERATIONSTAG IN DER AUFFANG- UND PFLEGESTATION

Unsere Orang-Utan-Patienten Hope und Ipi wurden am 2. Februar von unserem lokalen Veterinär-Team auf Sumatra operiert. Unterstützt wurden sie zusätzlich vom Schweizer Chirurg Dr. Andreas Messikommer.

Orang-Utan-Neuzugang Ipi wurde am 11. Januar mit einem gebrochenen Oberschenkel zu uns gebracht. Er wurde nur knapp aus den Fängen eines illegalen Händlers befreit. Unser Veterinär-Team der Auffang- und Pflegestation konnte die komplexe Oberschenkelfraktur, mit Unterstützung vom Schweizer Arzt Dr. Andreas Messikommer, erfolgreich operieren. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, sodass sich das Jungtier schnell davon erholen wird. Bei guter Entwicklung kann er schon bald in der Regenwaldschule klettern und hat gute Aussichten auf ein künftig freies Leben im tropischen Regenwald.

Unser Orang-Utan-Weibchen Hope wurde im Frühling vergangenes Jahr mit 74 Luftgewehr-Kugeln im Körper in die Auffang- und Pflegestation eingeliefert. Erste Untersuchungen in der Station ergaben, dass sie beidseitig ihr Augenlicht verloren und ein gebrochenes Schlüsselbein hatte. Um letzteres zu stabilisieren, setzte Dr. Messikommer ihr bereits im vergangenen Jahr eine Metallplatte in die Schulter ein. Diese wurde am Operationstag vom Team ohne Komplikationen operativ entfernt. Das Orang-Utan-Weibchen erholt sich nun von diesem Eingriff. Wir hoffen auf eine schnelle und problemlose Genesung. Hopes Schicksal zählt zu den schwersten Geschichten innerhalb unseres Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms und sorgte für weltweite Aufmerksamkeit.

In Südostasien wird täglich grossflächig Regenwald gerodet, mehrheitlich um danach Palmöl-Monokulturen anzulegen. Dadurch verlieren zahlreiche Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum, so auch der Orang-Utan.

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