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STRESSIGE ZEITEN IN SUMATRA Junge Orang-Utans in der Auffang- und Pflegestation in Mbelin Full view

STRESSIGE ZEITEN IN SUMATRA

13 Neuankömmlinge in weniger als drei Monaten. Das ist die Bilanz dieses Sommers. Nun heisst es, die Tiere wieder aufzupäppeln und ihnen eine Perspektive in Freiheit zu bieten.

In weniger als drei Monaten nahm unsere Auffang- und Pflegestation unseres Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP 13 neue Orang-Utans in Pflege. In weniger hektischen Zeiten sind rund 40–50 der Menschenaffen auf der Station; in diesem Sommer wurde diese Zahl arg strapaziert. Während die einen Babys sind und ein 24/7-Pflegepaket benötigen, sind andere verletzt und auf intensive medizinische Pflege angewiesen.

Der erhöhte Zulauf ist ein zweischneidiges Schwert: Regenwälder werden mehr denn je abgeholzt, den Orang-Utans wird die Lebensgrundlage entzogen und somit werden vermehrt Affen zu uns gebracht. Oder aber: Die Bevölkerung in Sumatra weiss heute eher, dass die Haltung von Orang-Utans verboten ist und deshalb wird bei Gefangenschaft oftmals Alarm geschlagen. Die Öffentlichkeitsarbeit in Sumatra trägt demzufolge Früchte. Wie so oft: Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den beiden Betrachtungsweisen.

Wir möchten Ihnen gerne einige der neuen Orang-Utans in unserer Obhut vorstellen. Das Team von SOCP in Sumatra erarbeitet für jedes Tier individuelle Pläne, wie die Tiere, gepflegt, gefüttert und zurück in die Freiheit geführt werden.

Bildergalerie:

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