Orang-Utan Bulan mit Nachwuchs in Jantho gesichtet

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Das Team des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogrammes (SOCP) der Stiftung PanEco hat die Geburt eines gesunden männlichen Jungtieres bestätigt. Die Mutter mit dem Namen Bulan ist ein in unserer Auffang- und Pflegestation grossgezogenes Sumatra-Orang-Utan-Weibchen, das im Jahr 2018 im Jantho-Naturreservat in Aceh, Indonesien, freigelassen wurde.

Orang-Utan Bulan mit Nachwuchs in Jantho gesichtet

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Das Team des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogrammes (SOCP) der Stiftung PanEco hat die Geburt eines gesunden männlichen Jungtieres bestätigt. Die Mutter mit dem Namen Bulan ist ein in unserer Auffang- und Pflegestation grossgezogenes Sumatra-Orang-Utan-Weibchen, das im Jahr 2018 im Jantho-Naturreservat in Aceh, Indonesien, freigelassen wurde.

Das Team hat die Geburt des Jungtiers am 22. Mai 2026 bestätigt. Die Mitarbeitenden entdeckten beim Monitoring des Schutzwaldes Bulan, die ihr Junges in den Baumwipfeln bei sich trug. Das Baby war zu diesem Zeitpunkt etwa einen Monat alt und schien bei guter Gesundheit zu sein. «Bulan wirkte aktiv und beschützte ihren Säugling. Das Baby schien gesund zu sein und blieb während der gesamten Beobachtungszeit in engem Kontakt mit seiner Mutter», sagte Hafiz, Leiter der Orang-Utan-Auswilderungsstation in Jantho.

Der junge Orang-Utan erhielt den Namen Badar, was auf Indonesisch «leuchtender Vollmond» bedeutet.

Vom Opfer des illegalen Wildtierhandels zu einer Mutter in freier Wildbahn

Bulan wurde im Dezember 2014 im Alter von etwa zwei Jahren aus dem illegalen Wildtierhandel in Aceh im Norden Sumatras gerettet. Nach vierjähriger Obhut in der SOCP-Auffang- und Pflegestation für Orang-Utans in Sibolangit, Nordsumatra, brachten sie die Veterinärinnen des SOCP in die Wildnis zurück. Eine erfolgreiche Fortpflanzung in freier Wildbahn ist ein klarer Indikator dafür, dass sich ausgewilderte Orang-Utans an ihre natürliche Umgebung angepasst haben und überlebensfähig sind.

«Bulans Weg verdeutlicht, wie wichtig der Schutz der Wälder ist, in denen Orang-Utans leben. Gleichzeitig zeigt sich, wie herausfordernd die Erhaltung der Art ist: Die langen Geburtsabstände zwischen den Jungtieren machen jeden einzelnen Orang-Utan besonders wertvoll für den Fortbestand der Population.»
Dr. Brigitte Spillmann, PanEco-Programmleiterin Indonesien

Der junge Orang-Utan erhielt den Namen Badar, was auf Indonesisch «leuchtender Vollmond» bedeutet. Sein Name spiegelt die Hoffnung für die Zukunft der stark bedrohten Menschenaffenart wider. Der Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii) ist auf der Roten Liste der IUCN als «vom Aussterben bedroht» eingestuft. Der Verlust und die Fragmentierung von Lebensräumen sowie der illegale Handel mit Wildtieren bedrohen die Art in ihrem gesamten verbleibenden Verbreitungsgebiet. Die Geburt von Bulans Jungtier ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass gerettete Orang-Utans erfolgreich in die Wildnis zurückkehren und zur Zukunft ihrer Art beitragen können.

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