Der Rangerdienst am Husemersee

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Rangerdienst Thurauen
Für ein Pilotprojekt war der Rangerdienst Thurauen im letzten Jahr auch am Ossinger Husemersee unterwegs. Das Fazit: Das wunderschöne Flachmoor zieht viele Erholungssuchende an und der Druck auf dieses fragile Ökosystem nimmt zu. Doch den Besuchenden liegt der Schutz genauso am Herzen wie dem Rangerdienst – eine vielversprechende Kombination.

Rangerdienst Thurauen in Aktion

Es raschelt im Unterholz und plötzlich steht ein Hund mitten auf dem Weg – keine Leine, keine Kontrolle. Erst einige Zeit später taucht auch der dazugehörige Mensch auf. »Mein Hund hat keine Zähne mehr, ist alt und zudem kein Jagdhund», sagt der Besitzer. Solche und andere Begegnungen gehören zum Alltag für die Mitglieder des Rangerdiensts Thurauen. Einer seiner Hauptaufgaben besteht darin, Erholungssuchende auf Verstösse, wie zum Beispiel die Missachtung der Leinenpflicht, anzusprechen. Die meisten reagieren mit Verständnis, wenn unsere freundlichen Rangers sie auf ihr Fehlverhalten ansprechen. Denn oft wird nur aus Gedankenlosigkeit gehandelt. Und sowieso: Die Mehrheit der Besuchenden hält sich an die Regeln. So kann der Rangerdienst sich auch auf andere Tätigkeiten konzentrieren, wie zum Beispiel den Besuchenden die Natur näherzubringen, den umgebenden Bäumen und Blumen einen Namen zu geben oder Spuren des Bibers aufzuzeigen, an denen viele einfach vorbeispazieren.

Möchten Sie gerne mehr über den Rangerdienst, die Regeln im Naturschutzgebiet und deren Hintergründe erfahren? Wir haben da einen Artikel für Sie vorbereitet.

Ein Gebiet von nationaler Bedeutung

«Der Husemersee ist doch eine Perle.»

Besucher zu Rangerin Michaela

Das sieht der Rangerdienst Thurauen genauso. Es überrascht also nicht, dass der Husemersee im Inventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung aufgeführt ist. Und genau diese Perle gilt es zu schützen.

Naturschutzgebiet unter Druck

Viele Menschen suchen die Auszeit von ihrem Alltag in der Natur. Damit geraten naturnahe Räume zunehmend unter Druck. In vielen Fällen bedeutet dies Stress für die Pflanzen- und die Tierwelt. Damit das Gebiet auch dem wachsenden Andrang Stand hält, freuen wir uns über die tatkräftige Unterstützung aller. Deshalb unsere Bitte an Sie: Bleiben Sie auf den Wegen, leinen Sie Ihre Hunde an, nehmen Sie ihren Müll mit nach Hause und gehen Sie achtsam durch die Welt.

Die Natur am Husemersee und auch der Rangerdienst Thurauen werden es Ihnen danken!

Rangerin Michaela Driessen ist oft am Husemersee anzutreffen.

Meine Spende für Umweltbildung, Artenschutz und bedrohte Lebensräume
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