Winter: ein Problem – viele Lösungen

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Flora & Fauna Schweiz
Der Winter steht vor der Tür. Doch was machen Tiere, wenn es kälter und kälter und das Nahrungsangebot so langsam aber sicher knapp wird? Dazu gibt es nicht nur eine Antwort, denn die Strategien im Umgang mit dem Winter sind so verschieden wie die Tiere selbst.

Winter: ein Problem – viele Lösungen

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Flora & Fauna Schweiz
Der Winter steht vor der Tür. Doch was machen Tiere, wenn es kälter und kälter und das Nahrungsangebot so langsam aber sicher knapp wird? Dazu gibt es nicht nur eine Antwort, denn die Strategien im Umgang mit dem Winter sind so verschieden wie die Tiere selbst.

Ungewohnter Fund

Mitte November entdeckten wir ein kleines Knäuel in der Abstellkammer des Naturzentrums: ein Siebenschläfer, verirrt in den warmen Innenräumen des Naturzentrums. Sein Name verweist auf sein Verhalten im Winter: Das kleine Nagetier schläft ganze sieben Monate durch. 

Unterschiedliche Winterstrategien

Das Problem, vor dem die Tierwelt jeweils im Winter steht, ist für alle das Gleiche: Sie brauchen viel Energie, um gegen die Kälte zu steuern – finden aber gleichzeitig kaum mehr Nahrung, aus der sie diese Energie nehmen könnten. Nicht alle Tiere schlafen den Winter durch wie Siebenschläfer und Igel, die so ihre Körpertemperatur senken, den Herzschlag und Atem verlangsamen und kaum mehr Energie benötigen. Eichhörnchen und Dachs nehmen es einfach ein bisschen ruhiger, halten eine Winterruhe und wachen ab und an auf, um zu fressen. Sie legen Wintervorräte an, damit sie nicht lange nach der Nahrung suchen müssen. Reptilien und Amphibien suchen sich frostfreie Plätzchen wie Laubhaufen, Erdhöhlen oder Steinspalten und verbringen dort in einer Winterstarre den Winter. Andere wiederum wie Weissstorch, Kuckuck und Schwarzmilan fliegen einfach in den warmen Süden. Und die Biber? Sie passen ihren Speiseplan an und bleiben aktiv. Halten Sie also Ausschau in den Thurauen, denn im Winter sind Biberspuren leicht zu entdecken! 

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